Große Messegrafiken mit leistungsstarken LED-Leuchten ausleuchten

Leistungsstarker LED-Displayarm zur Ausleuchtung großer Messestandgrafiken

Für eine große Messegrafik brauchen Sie eine Leuchte, deren Lichtkegel aus der verfügbaren Montageposition die Fläche erreicht. Testen Sie den Aufbau anschließend bei Hallenbeleuchtung. Mehr Watt allein beheben weder dunkle Ränder noch Blendung oder eine falsch ausgerichtete Leuchte.

Zuerst das Display erfassen

  • Grafikbreite und -höhe, Montagehöhe und Abstand zwischen Leuchte und Grafik notieren.
  • Textil, matten Druck und glänzende Platten unterscheiden. Glanzflächen können die Leuchte zum Besucher spiegeln.
  • Hallenlicht und wichtigste Betrachtungsposition prüfen. Die Entfernung allein bestimmt nicht die nötige Helligkeit.
  • Tragprofil messen und Klemmenpassung, Belastbarkeit und Kabelraum prüfen.

Lichtstrom und Abstrahlwinkel gemeinsam lesen

Lumen beschreiben das abgegebene Licht, Watt die elektrische Leistung. Beides sagt allein nichts über die Gleichmäßigkeit auf der Grafik aus. Ein breiter Lichtkegel deckt mehr Fläche ab, kann aber in den Gang streuen. Ein enger Strahl betont Produkte und lässt auf einer Wand möglicherweise Lücken.

Ein langer Leuchtenkopf lohnt einen Test bei breiten Grafiken, garantiert aber keine geringere Leuchtenzahl. Benachbarte Lichtkegel überlappen lassen und oben, mittig, unten sowie an beiden Rändern prüfen. Leuchten nur dort ergänzen oder versetzen, wo der Test eine Lücke zeigt.

Ein aktuelles Produktbeispiel

Für die 43W Display-Armleuchte mit breitem Lichtkegel sind 43,2W, 3800lm ±10%, 120° und ein 465mm langer Kopf angegeben. Jede Leuchte verwendet ihren mitgelieferten Adapter; eine Durchschleifverbindung ist nicht möglich. Bei Bestellung einen festen Farbtemperaturbereich und den passenden Länderstecker wählen.

Diese Daten sind eine Planungsgrundlage, keine Flächenzusage für jeden Messestand. Andere LED-Messeleuchten vergleichen, wenn ein anderer Winkel oder Lichtstrom benötigt wird.

Vor dem Verpacken testen

  1. Originalgrafik und Rahmen aufbauen und Leuchten ausrichten.
  2. Lesbarkeit, helle Flecken und Reflexionen vom Gang aus prüfen.
  3. Druckfarben mit dem gewählten Weißlicht und der Umgebungsbeleuchtung testen.
  4. Pro eigenständiger Leuchte einen Stromanschluss planen; aktuelle Elektro- und Montagevorgaben des Veranstaltungsorts prüfen.
  5. Leuchten, Adapter und Klemmen beschriften, damit der geprüfte Aufbau wiederholbar bleibt.

Aus der Standgrundfläche allein lässt sich keine verlässliche Stückzahl ableiten. Dafür braucht es Grafikmaße, Lichtkegel, Montageposition und die gewünschte Wirkung.